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Neubau Biologicum, J.W.G.-Universität - Campus Riedberg

Frankfurt am Main, Projektbeginn Februar 2006
Auftraggeber: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Rhein-Main, Frankfurt am Main
Bauherr: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Im Biologicum werden die biologischen Fachbereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität zusammengefasst.

Der neue Gebäudekomplex wird auf einer Fläche von etwa 130 m x 65 m errichtet. Oberirdisch stellt er sich in Form von vier rechteckigen Gebäudeflügeln dar, die über einen langgestreckten Baukörper miteinander verbunden sind. Die Neubauten erhalten neben dem Erdgeschoss jeweils eine bzw. zwei Untergeschossebenen und einheitlich drei Obergeschosse.

Bedingt durch die ausgeprägte Geländemorphologie bindet der neue Gebäudekomplex hangseitig bis zu 8,5 m in das Gelände ein. Talseitig kommt die zweite Untergeschossebene nahezu niveaugleich mit dem umgebenden, natürlichen Geländeverlauf zu liegen.

Die geplante wechselnde Geometrie des Neubaus und dessen unterschiedliche Einbindung in das Gelände stellte, in Verbindung mit den nicht unerheblichen Bauwerkslasten, besondere Anforderungen an die Konzeption einer setzungsverträglichen Gründung. So wurde das zu erwartende Verformungsverhalten der Bodenplatten durch räumliche Setzungs- und Bodenplattenberechnungen nach DIN 4018 mit Hilfe der finite-elemente-method untersucht und optimiert.

Besondere Fragestellungen

  • geneigtes Gelände
  • nur mäßig tragfähiger Untergrund
  • mehrfach höhenmäßig zueinander abgesetzte Gründungssohlen
  • Bemessungsdrainage
  • besondere Anforderungen an die Baugrubensicherung

externe Projektbeteiligte

Gerber Architekten, Dortmund
Mayer-Vorfelder und Dinkelacker Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH & Co. KG, Sindelfingen